Naturheilverfahren

Der Begriff Naturheilkunde bezeichnet ein Spektrum verschiedener Methoden, die die körpereigenen Fähigkeiten zur Selbstheilung aktivieren und die sich bevorzugt in der Natur vorkommender Mittel oder Reize bedienen. Naturheilverfahren sind Heilmethoden, die der Vorbeugung, Linderung oder Heilung von Krankheiten dienen.

Akupunktur, Eigenblutbehandlungen, Enzymtherapie, Ernährungstherapie, Symbioselenkung oder physikalische Behandlungen sind ein Teil dieses Behandlungsspektrums und ergänzen unsere schulmedizinischen Behandlung. Im Rahmen einer ganzheitlichen Medizin werden nicht nur einzelne Organe oder Symptome behandelt, sondern das komplette körperliche, geistige und seelische Befinden.

Akupunktur

Die Akupunktur kann eine hervorragende therapeutische Ergänzung oder Alternative zur Behandlung von dermatologischen und allergologischen Erkrankungen sein. Insbesondere bei der Nesselsucht, der Neurodermitis, übermäßiges Schwitzen, Juckreiz oder bei Allergien lassen sich gute Verläufe zeigen.

Die Akupunktur geht davon aus, dass das “qi” (die Lebensenergie) auf Leitbahnen oder Meridianen zirkuliert, auf den Leitbahnen liegen die   Akupunkturpunkte. Indem dünne Nadeln in die Haut eingebracht werden, wird der qi-Fluss reguliert. Die   Vorstellung dabei ist, dass das qi durch Nadeln gelenkt werden kann, so können Stauungen des qi-Flusses, die sich häufig in Form von Schmerzen äußern, therapiert werden.

In der altchinesischen Medizin werden zwei Arten der Behandlungsmethoden unterschieden:
Die „Äußeren“ Behandlungen umfassen Akupunktur, Moxibustion, Massage, Bädertherapie, Gymnastik und Atemtherapie. Zu den „inneren“ Behandlungen werden Pharmaka, Diät, meditative und suggestiv magische Verfahren gezählt. Ziel unserer Akupunkturtherapie ist vor allem eine Reduktion der „inneren Behandlungen“, d.h. wir möchten den Einsatz der schulmedizinischen Medikamente auf ein Minimum reduzieren. So kann zum Beispiel beim Heuschnupfen schon mit wenigen Sitzungen die Lebensqualität wesentlich verbessert werden.