D.A.L.M

dalm_logoDie Universität Greifswald bietet als erste Hochschule in Europa einen postgradualen Studiengang für Ästhetische Lasermedizin an. Der internationale Weiterbildungsstudiengang wird mit dem Grad Diploma in Aesthetic Laser Medicine, DALM, abgeschlossen. Der Weiterbildungsstudiengang Ästhetische Lasermedizin steht Ärztinnen und Ärzten offen.

 

Narbentherapie – Vortrag DALM Trier

Mittwoch, 02. November 2016 DALM/Bezirksärztekammer Trier

Programm: 17:00 Registrierung und Begrüßungskaffee

17:15 – 18:00 PD Dr. med. G. Gauglitz „Therapie und neue Ansätze zur Behandlung von Narben“

18:00 – 18:30 Dr. med. G. Kautz „Besondere Fälle und Diskussionsrunde“

Referent: PD Dr. med. G. Gauglitz, LMU – Klinikum der Universität München Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Frauenlobstrasse 9–11 80337 München

Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Gerd Kautz, Dozent für Lasermedizin Universität Greifswald, Präsident Deutsche Dermatologische Lasergesellschaft (DDL)

Tagungsanschrift: Bezirksärztekammer Trier, Balduinstrasse 10–14, 54290 Trier, Telefon: 0 6 51 / 99 47 59 0

Auskunft zur Veranstaltung: Haut- und Laserklinik Dr. Gerd Kautz, Anette Wildhagen, Am Markt 3, 54329 Konz, Telefon: 0 65 01 / 60 71 70, www.dr-kautz.com, info@dr-kautz.com

EinBLICK

Zur Veranstaltung des Laserstudiengangs DALM der Universität Greifswald in Trier waren sowohl Patienten und Patientinnen der Dermatologie als auch Interessenten herzlich willkommen. Medizinische Laien, Studenten und Ärzte nahmen am Referat teil. (DALM Zertifizierung: 4 Punkte). Mit Privatdozent Dr. G. Gauglitz konnte ein hochrangiger Referent gewonnen werden. Er leitet als Oberarzt die Abteilung für Ästhetische Dermatologie und Lasermedizin und die Narbensprechstunde an der Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Narben sind sichtbare Folgen einer Hautreparatur. Sie entstehen nicht immer durch eine offene Wunde. Nicht selten ist das gebildete Ersatzgewebe Ursache für chronische oder akute Schmerzen. Bestimmung der Narbenbehandlung bleibt es, Funktion und Aussehen physiologisch zu verbessern und Beschwerden zu verringern. Klassische Behandlungsmethoden für überschießende Narben wie Kryotherapie, intraläsionale Steroide und Druckverbände werden zunehmend durch moderne Verfahren ergänzt. Vor allem der Einsatz verschiedener Technologien verspricht nach aktueller Studienlage gute Erfolge.

Die Therapie überschießender Narben gestaltet sich weiterhin schwierig. Ziel der Narbenbehandlung ist, Größe, Ausdehnung und Volumen der überschießenden Narbe zu reduzieren und Beschwerden wie Juckreiz, Schmerzen und Spannungsgefühl zu verringern. Die meisten der in den aktualisierten internationalen Leitlinien vorgestellten Methoden zur Behandlung von hypertrophen Narben und Keloiden können bei richtiger Indikation relativ einfach angewendet werden. Neben etablierten Verfahren zeigen neuere Verfahren wie beispielsweise der Gebrauch von 5-Fluorouracil gute Erfolge. Besondere Beachtung finden (ablative) fraktionierte Laser, welche vor allem bei hypertrophen Verbrennungsnarben laut aktuellen Studien zu einer deutlichen Verbesserung der Narbenqualität und einer Reduktion von Kontrakturen führen können. Ihr Einsatz bei aktiven Keloiden sollte weiterhin mit größter Zurückhaltung erfolgen.

Dr. Gauglitz ging in seinem Vortrag insbesondere darauf ein, welche und wie die unterschiedlichen Kombinationen der Behandlungsmethoden je nach Narbentyp therapeutisch wirksam angewendet werden.