Sonographie

Die Sonographie (Ultraschall) der Haut hat sich als unverzichtbares diagnostisches Verfahren in der Dermatologie etabliert. Hierbei handelt es sich um ein nicht invasives, bildgebendes Verfahren zur Darstellung der Haut, des subcutanen Fettgewebes, der Gefäße und vieler weiterer Organe.

Bei Hautkrebserkrankungen ist mittels Ultraschall schon vor der Operation die Tumordicke zu messen. So lässt sich der erforderliche Sicherheitsabstand für die OP bestimmen. Dies erspart dem Patienten häufig eine Nachoperation.

Auch in der Tumornachsorge zur Feststellung von Metastasen und Lymphknotenveränderungen wird die Sonographie eingesetzt. Durch die Anwendung der Doppler-Sonographie und der farbcodierten Duplex-Sonographie sind die Hautstrukturen an Hand einer Durchblutungsanalyse noch besser zu klassifizieren. Besonders wichtig sind diese Methoden auch bei der Diagnostik von Gefäßerkrankungen.